
Medienmitteilung des Gemeinderats: Weitere Angebotsrunde für das Projekt 3-KlangWer auf dem Hofmatt-Areal in Worb das Projekt „Dreiklang“ realisieren darf, kann noch nicht entschieden werden, weil die eingegangenen Angebote nicht den Vorstellungen des Gemeinderats entsprechen. Das Hauptproblem liegt in der Finanzierung der öffentlichen Parkplätze. Der Gemeinderat hat entschieden, eine weitere Angebotsrunde durchzuführen.Investoren-Wettbewerb Auf dem Hofmatt-Areal in Worb, wo sich heute rund 200 öffentliche Parkplätze für die Sport- und Freizeitanlage Wislepark befinden, sollen 36 Wohnungen, Läden, eine Aldi-Filiale sowie eine Autoeinstellhalle entstehen. Das aus einem Architekturwettbewerb hervorgegangene Projekt „3-Klang“ überzeugte die Worber Stimmberechtigten. Sie ermächtigten am 29. November 2009 den Gemeinderat, das Baurecht für den Bereich Käserei-Kreisel, Hofmatt (Zone mit Planungspflicht ZPP N14), in Eigenkompetenz zu erteilen. Zu diesem Zweck startete der Gemeinderat im Februar 2011 unter den Investoren Marazzi, Frutiger, Marti, Baumag und IG Worber Gwärb einen Investorenwettbewerb. Nach der Auswertung der Eingaben zeigte sich im September 2011, dass kein Angebot den erwarteten Baurechtszins offeriert. Neuer Anlauf mit angepassten Rahmenbedingungen Der Gemeinderat will das Projekt nicht fallen lassen. Er ist nach wie vor überzeugt, dass die Überbauung des Hofmatt-Areals eine Aufwertung des Dorfkerns darstellt und damit die Attraktivität des Wohn- und Einkaufstandortes Worb steigert. In den Gesprächen hat er festgestellt, dass alle Investoren weiterhin an der Realisierung des Projekts interessiert sind. Der Gemeinderat hat aus diesem Grund zusammen mit der Aldi Suisse die Rahmenbedingungen des Projekts weiter konkretisiert und teilweise angepasst. Aldi Suisse hat sein Angebot verbessert. Die Gemeinde hat bei der Fälligkeit des Baurechts, bei der Bewirtschaftung der Parkplätze, bei der Anzahl der öffentlichen Parkplätze, bei der Materialisierung der Fassade und bei den Nebenräumen für die Wohnungen und Geschäfte Anpassungen und Konkretisierungen vorgenommen. Der Gemeinderat hofft, dass damit die Wirtschaftlichkeit des Projektes wesentlich verbessert werden kann. Die Investoren erhalten nun bis Ende August 2012 Zeit, ihr Angebot anzupassen. Anschliessend werden die Angebote ausgewertet. Voraussichtlich im November 2012 entscheidet der Gemeinderat, ob der Zuschlag direkt erteilt werden kann, ob der Wettbewerb als gescheitert abgebrochen werden muss oder ob die besten Angebote einer nochmaligen Optimierungsrunde unterworfen werden sollen. Zusammenarbeit mit der Aufsichtskommission Der Gemeinderat steht weiterhin zu seinem an der letzten Parlamentssitzung unterbreiteten Angebot: Die gemeinderätliche Delegation ist gerne bereit, die Aufsichtskommission über die nächsten Verfahrensschritte zu informieren und darzulegen, wo die Herausforderungen im Projekt liegen und wie sie gelöst werden sollen. Datum der Neuigkeit 26. Juni 2012
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