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Neue Gerinne für die Worble in der Bächumatt und entlang des Tunnels

Bevor die Worble aus dem Kanal befreit werden kann, muss auch das neue Bachbett südlich von Worb Dorf vorbereitet werden. In der Bächumatt kann das Gewässer naturnah ausgestaltet werden. Entlang des neuen Wislentunnels müssen der Worble aber klare Grenzen gesetzt werden.

In der Bächumatt haben im April 2015 die Bauarbeiten begonnen. Die grosse Herausforderung war der sachgerechte Umgang mit dem fruchtbaren Boden. Der Humus wurde bei trockenem Wetter sorgfältig auf das benachbarte Gelände ausgebracht und eingearbeitet. Ein Teil des Untergrundes konnte für die Bachsohle verwendet werden, der Rest wurde abgeführt. Der sehr sickerfähige Untergrund musste mit einer Lehmschicht abgedichtet werden, um eine übermässige Speisung des Grundwassers zu verhindern. Anschliessend folgte der Aufbau der Gerinnesohle, die mit Strukturelementen wie Steinblöcken, Wurzelstöcken und Steinlinsen versehen wurde. Die Worble fliesst seit dem Jahr 2013 durch den Abschnitt im Worbboden. Ab Frühling 2016 fliesst sie im neuen Gerinne auch durch die Bächumatt. Der Flurweg wird der Bevölkerung zukünftig als Spazierweg zur Verfügung stehen.
Hinter dem Schwimmbad Wislepark ist die Wiederherstellung des Geländes im Gang. Nachdem der Tunnel hinterfüllt worden ist, kann das neue Gerinne direkt eingebettet werden. Auch in diesem Abschnitt, zwischen der Rubigenstrasse und der RBS-Brücke, wird die Gerinnesohle abgedichtet, damit der Tunnel nicht vom Gewässer bedrängt wird. Der Ausbau mit Steinblöcken verhindert, dass das Bachbett bei starken Niederschlägen ausgespült wird und repariert werden muss. So werden Baggerfahrten auf dem Tunnel vermieden. Für die Fische werden bewusst auch Unterschlupfbereiche eingerichtet. Die Arbeiten bis zur Rubigenstrasse dauern bis April 2016. Danach wird die Worble in dieses Gerinne geleitet, wobei noch Pflanzarbeiten anstehen werden.
Mit den letzten Wasserbauarbeiten entlang der Richigenstrasse bis im Sommer 2016 ist das Ziel des Hochwasserschutzes der Worble in Reichweite. Allfällige Gewitter können im neuen Gerinne abgeleitet werden. Im Herbst 2016 werden die Pflanzarbeiten im neuen Hauptgerinne zwischen Rubigen- und Richigenstrasse vorgenommen. Damit ist die Längsvernetzung auch in dieser Landschaftskammer vervollständigt.
Bild vom Gerinne entlang des Tunnels
Das neue Gerinne schmiegt sich an den Tunnel

Datum der Neuigkeit 27. Nov. 2015