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Detailgrafiken
Teil 1 mit Detailgrafiken
Im Zentrum des Hochwasserschutzes liegt hier der Dorfteil Richigen, der durch den Ausbau des bestehenden Bachbettes und ein Hochwasserrückhaltebecken oberhalb der Siedlung sichergestellt wird.

  • Das Hochwasserrückhaltebecken „Stockere“ hat ein Fassungsvermögen von rund 15’000 m3. Damit kann die abfliessende Wassermenge während eines Hochwassers von rund 6 m3/s auf ca. 4 m3/s reduziert werden. Um die Rückhaltemenge sicherzustellen, ist ein neuer Querdamm mit einer Höhe von 5,6 m notwendig. Der Rückhaltedamm wird so ausgeführt, dass er bei einem HQ30 anspringt und bei einem Extremhochwasser überströmt werden kann ohne zu versagen.
  • Ein weiteres Rückhaltebecken „Richigenstrasse“ ist oberhalb des Siedlungsgebiets von Worb vorgesehen und hat ein Fassungsvermögen von ca. 6'000 m3. Es dient im Wesentlichen als Geschiebe- und Holzrückhaltebecken.
  • Im Dorfteil Richigen müssen die Ufer wegen der sehr engen Platzverhältnisse mit einer einseitigen Betonstützmauer gesichert werden. Die Ufermauer ermöglicht eine Verbreiterung der Sohle und bietet damit Platz für einen vielfältigeren und natürlichen Niederwasserbereich.
Im Bereich der Landwirtschaftszone wird auf eine Verbauung verzichtet. Entlang der Worble wird ein Bewegungsspielraum des Gewässers mit so genannten Interventionslinien festgelegt. Das heisst, die Worble darf Ufer anreissen bis zu der festgelegten Grenze (Interventionslinie). Wird diese Grenze erreicht, ist die Gemeinde verpflichtet, die erforderlichen Ufersicherungen vorzunehmen. Der beanspruchte Landstreifen wird den Grundeigentümern entschädigt.

Infos und Detailgrafiken: Infotafel 1 Richigen (PDF 3.9 MB)
 
 



Bau 
Gerinneneubau50 m
Gerinneausbau420 m
Rückhaltebecken Stockere15‘250 m3
Rückhaltebecken Richigenstrasse 5‘750 m3
Brücken und Durchlässe9 Stk.
Ökologie, Renaturierung 
Pflanzung neuer Heckenmodule40 Elemente
Sicherung des Gewässerraums 3‘160 m
Abflusskapazität nach Sanierung 
Wisge HQ5 (5-Jahres-Ereignis) 1.8 m3/s
Bachstrasse HQ100 (100-Jahres-Ereignis)6.0 m3/s
Kosten 
Gesamtkosten Teil 1 (Basis Januar 2009): CHF 3.8 Mio
FinanzierungBund, Kanton, Gemeinde, Die Mobiliar
Endkostenprognose 
Gesamtkosten Teil 1 (Stand 2015): CHF 4.1 Mio