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Ortsplanungsrevision


Im Mai 2011 haben die Worberinnen und Worber die Ortsplanung 06+ an der Urne abgelehnt. Teile der Bevölkerung fühlten sich zu wenig ernst genommen. Um eine «Kropflärete» zu ermöglichen und die Weichen für die neue Ortsplanung richtig zu stellen, hat der Gemeinderat 2013 drei Bevölkerungsforen durchgeführt.
Nach der Mitwirkung wurden die Dokumente überarbeitet und zu einer ersten Vorprüfung dem Kanton eingereicht. Es zeigte sich, dass insbesondere auf Grund von Gesetzesänderungen auf Kantons- und Bundesebene, einige Anpassungen nötig sind. Diese wurden in die aktuellen Unterlagen eingearbeitet, so dass das Ortsplanungsdossier im September 2017 zur zweiten Vorprüfung eingereicht werden konnte.

Für das Scheitern der Ortsplanung 06+ waren vor allem die geplanten Einzonungen verantwortlich. Worb ist aber gezwungen, die Ortsplanung zu revidieren, da die Planungsinstrumente an die heutigen kantonalen Vorschriften angepasst werden müssen. Der Gemeinderat hat deshalb 2013 Vorabklärungen für eine neue Ortsplanungsrevision getroffen. An drei Bevölkerungsforen mit jeweils 60 bis 80 Teilnehmenden wurden die Lehren aus der gescheiterten Ortsplanung gezogen, die «Siedlungsentwicklung nach innen» als eine mögliche Strategie andiskutiert und fünf Stossrichtungen für die neue Ortsplanungsrevision formuliert:
  1. Die Lebens- und Umweltqualität bleibt hoch.
  2. Der Wirtschaftsstandort Worb erhält die räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für eine weitere Entwicklung. Dazu wird für die Entwicklungsschwerpunkte Worbboden und Worb SBB ein aktives Standortmarketing mit dem Ziel einer hohen Arbeitsplatzdichte betrieben.
  3. Die Bevölkerungszahl wird mindestens gehalten, angestrebt wird ein Bevölkerungswachstum von ca. 50 Personen pro Jahr. Worb setzt dazu in erster Linie auf die Siedlungsentwicklung nach innen (Schliessen von Baulücken, Umnutzungen und Verdichtungen) und bei Bedarf ergänzend auf Einzonungen.
  4. Mit der Ortsplanungsrevision entsteht ein Gesamtbild für die räumliche Entwicklung der Gemeinde, welches etappiert umgesetzt werden kann.
  5. Die Kommunikation ist transparent und verständlich. Sie fördert den Dialog und stärkt das Vertrauen in die Behörden.
Die Resultate der zweiten Vorprüfung werden im Februar 2018 erwartet. Die öffentliche Auflage wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 durchgeführt. Danach steht im 3. Quartal 2018 die Genehmigung durch den Grossen Gemeinderat an. Rechtsgültigkeit erlangt die Planung voraussichtlich im ersten Halbjahr 2019.