Worb liegt rund zehn Kilometer östlich der
Bundeshauptstadt Bern. Das
Gemeindegebiet umfasst acht Ortschaften mit insgesamt rund 11'000
Einwohnerinnen und Einwohnern. Worb hat seinen dörflichen Charakter weitgehend
bewahrt, auch wenn heute neuzeitliche Bauten das Ortsbild mitgestalten. Überragt
wird das Dorf vom imposanten
Schloss,
das wie die Kirche über Jahrhunderte hinweg im ursprünglichen Stil erhalten
werden konnte. Das teilweise städtisch anmutende Rüfenacht setzt interessante
Kontraste, und zusammen mit den ländlich gebliebenen Orten Enggistein, Richigen,
Ried, Vielbringen, Wattenwil und Bangerten ergibt sich ein lebendiges
Gemeinwesen, das in den letzten Jahren zum regionalen Zentrum herangewachsen
ist.
Worb ist von alters her ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, an dem sich die
Strasse von Bern durchs Emmental nach Luzern mit jener vom Aaretal durchs
Worblental nach Burgdorf kreuzt. Einen besonderen Stellenwert nehmen die
Bahnverbindungen des Regionalverkehrs Bern-Solothurn zur Stadt ein, und da darf
selbstverständlich das "Blaue Bähnli", das Worb durch den Sketch "Der schnellste
Weg nach Worb" weitherum bekanntgemacht hat, nicht unerwähnt bleiben. Es prägt
zusammen mit der Worblentallinie, dem Postautodienst und der Bahnlinie Bern -
Luzern der Schweizerischen
Bundesbahnen das umfassende Angebot des öffentlichen Verkehrs.
Worb und sein
blaues Bähnli
(Bild: Daniel Fuchs, BZ)
Politisch gehört Worb zum Amtsbezirk Konolfingen, dem
volksreichsten Landamt des Kantons Bern. Mit über 21
Quadratkilometern Fläche und rund 11'000 Einwohnerinnen und Einwohner ist Worb
die grösste Gemeinde des Amtes.
Die vielfältige Struktur und die Nähe zu Stadt und Land machen die Gemeinde
sowohl für seine Bevölkerung als auch für Besucherinnen und Besucher attraktiv:
"Worb verbindet Stadt und Land", lautet denn auch der offizielle Slogan der
Gemeinde.