Seit Ende 2004 liegt mit der 720-seitigen „Worber Geschichte“ ein Buch
vor, das die Entwicklung Worbs vom unbewohnten Siedlungsgebiet bis hin
zur modernen Einwohnergemeinde in all seinen Facetten nachzeichnet. In
42 Beiträgen wird die Geschichte der Herrschaft und der Gemeinde, der
Gesellschaft und ihrer Menschen, des Siedlungsraums, der Kultur und der
Ökonomie über einen Zeitraum von fast 5000 Jahren dargestellt. Ergänzt
werden die Beiträge durch Geschichten und Lebensbilder von
Persönlichkeiten, Familien und Firmen, die Worb einst und heute
präg(t)en. Das Inhaltsverzeichnis finden Sie
hier (PDF 199 kB).
Die Titelseite von "Worber Geschichte"
Die Texte sind auf der Grundlage von langjährigen wissenschaftlichen
Forschungsarbeiten entstanden und dennoch in gut verständlicher Form
dargestellt. Das Buch ist reich illustriert mit historischen
Bildaufnahmen sowie Karten und Plänen und ist für die
Gemeindebevölkerung ebenso interessant und lesenswert wie für ein
fachwissenschaftliches Publikum und alle kulturell und historisch
interessierten Personen. Mit seinen Statistiken und Daten zur
Entwicklung der Bevölkerung und ihrer materiellen Lage, zur Wirtschaft
und zur Politik ist das Buch auch als Nachschlagewerk unentbehrlich für
alle, die sich für die Geschichte der Gemeinde interessieren.
Die „Worber Geschichte“ ist im Berner Stämpfli-Verlag erschienen und
wurde vom ortsansässigen Historiker Prof. Dr. Heinrich Richard Schmidt
im Auftrag der Gemeinde konzipiert und herausgegeben. Schmidt lehrt
neuere und neuste Geschichte am Historischen Institut der Universität
Bern und realisierte das Buch in ehrenamtlicher Funktion unter Mitarbeit
von Studentinnen und Studenten sowie zahlreichen Fachleuten aus den
Bereichen Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie, Geografie und
Geologie. Zusätzlich steuerten Geschichtsinteressierte aus Worb und von
verschiedenen Institutionen wertvolles Text- und Bildmaterial bei.
In Anerkennung seines grossen Engagements und seiner Verdienste um die
Worber Geschichte verlieh der Gemeinderat Prof. Schmidt 2005 den Worber
Kulturpreis.