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Einjähriges Berufkraut - invasiver Neophyt

26. August 2020

Sie blühen wieder die invasiven Problempflanzen in der Gemeinde Worb. Was wie beim Einjährigen Berufkraut schön aussieht, birgt grosse Gefahren für die Artenvielfalt und für die landwirtschaftlichen Weideflächen. Kühe und Pferde fressen diese Pflanze nicht. Da die aus Amerika stammende Pflanze kaum «Feinde» hat und extrem viele Samen produziert, breitet sie sich an Wegrändern, auf Ruderalflächen und auf Ökoflächen ungebremst aus. Sie verdrängt dabei seltene einheimische Arten und entwertet die Qualität der landwirtschaftlichen Flächen. Reisst man sie nicht aus, solange es wenige Exemplare sind, kann der Aufwand riesig werden. Deshalb ruft die Gemeindeverwaltung Worb alle dazu auf, das Berufkraut im Garten oder auf den eigenen Landwirtschaftsflächen zu bekämpfen. Sprechen Sie auch Ihre Nachbaren darauf an, denn viele kennen das Berufkraut noch nicht. Grössere Bestände auf fremdem Land können der Bauabteilung Worb gemeldet werden (bitte einen Plan beilegen). Die Freiwilligengruppe Neophyten freut sich zudem auf engagierten Zuwachs. Diese Gruppe führt jährlich zwei bis drei Einsätze durch und hat schon an vielen Orten erfreuliche Erfolge verbucht. Bei Interesse melden Sie sich ebenfalls bei der Bauabteilung Worb.

Kontakt:   
Bauverwaltung Worb, Bärenplatz 1, 3076 Worb,
bauabteilung@worb.ch

Weitere Informationen: 
Merkblatt Neophyten der Gemeinde unter www.worb.ch oder beim Schalter der Bauabteilung erhältlich.
Fachstelle Bund: www.infoflora.ch/de/neophyten.html

Energiestadt Worb

 

Einjähriges Berufkraut
Das Einjährige Berufkraut ist ein invasiver Neophyt. Bekämpfen kann man es nur durch konsequentes jäten, da es sofort wieder Blüten macht, nachdem es gemäht wurde.