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Die Gemeinde Worb fördert energieeffiziente Modernisierungen

27. November 2019

An der Informationsveranstaltung «Jetzt – energetisch modernisieren!» vom 13. November 2019 informierten sich zahlreiche Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzer aus der Gemeinde Worb darüber, wie sie ihre Häuser effizient dämmen, klimafreundlich heizen oder kühlen und mit welchen Förderbeiträgen und Steuerersparnissen sie bei einer energetischen Haussanierung rechnen können. Viele Häuser sind heute ungenügend gedämmt und setzen noch zu wenig auf die Möglichkeiten der lokalen Solarstrom-/Wärmeproduktion in Kombination mit modernen Heiz- und Kühlsystemen.

Die Informationsveranstaltung «Jetzt – energetisch modernisieren!» vom 13. November 2019 organisierte die Gemeinde Worb zusammen mit der Energie Zukunft Schweiz, dem Kanton Bern, der Berner Kantonalbank AG sowie der Umweltschutzorganisation WWF. Sie fand in der Aula der Schulanlage Wyden statt und wurde von rund 200 Personen besucht. An der Veranstaltung wurden alle relevanten Themen rund ums energetische Modernisieren beleuchtet. Mit Gfeller Holzbau, OLWO, Viessmann, Renoma, BEKB und WPC waren erfreulicherweise auch zahlreiche Worber Unternehmen vertreten.

Nach der Begrüssung durch den Gemeinderat Adrian Hauser folgte eine Reihe von Referaten. Adrian Hostettler, Huber Bautechnik AG, behandelte das Thema Dämmung. Er erklärte, dass bei der Fassadendämmung rund 30% Energie eingespart werden kann, bei einer Estrichbodendämmung rund 20% und bei einer Kellerdeckenisolierung rund 10%. Chris Knellwolf, Stiebel Eltron AG, erläuterte die drei verschiedenen Typen von Wärmepumpen: Luft-Wasser, Sole-Wasser und Wasser-Wasser. Reto Hug, Meier Tobler AG, und Joël Pauli, Agrola AG, präsentierten die Möglichkeiten im Bereich Photovoltaik. Wärmepumpen können so gesteuert werden, dass sie die elektrische Energie vom Dach nützen. Das steigert den Eigenstromverbrauch und erhöht die Rentabilität der Photovoltaik-Anlage. Der regionale Energieberater Remo Grüniger schliesslich erläuterte, wie der Kanton Bern energetische Sanierungen unterstützt. Wichtig ist, dass Fördergesuche vor Baubeginn eingereicht werden. Er weist auch darauf hin, dass die Erstberatung bei der Energieberatung der Regionalkonferenz Bern-Mittelland kostenlos ist.

Nach der anschliessenden Fragerunde erläuterte der Gemeindepräsident Niklaus Gfeller den aktuellen Stand des Fernwärmeprojekts der AEK. Die ersten Bezüger werden bereits mit Wärme aus einem Provisorium beliefert. Die Heizzentrale wird im ersten Quartal 2020 fertiggestellt.

Abgeschlossen wurde der Anlass mit einem Apéro aus regionalen Bio-Produkten. Während des Apéros konnten die Tisch-Ausstellungen der Fachpartner besucht werden.

 

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Wenden Sie sich an die Energieberatungsstelle Bern-Mittelland. Die unabhängige und neutrale
Energieberatungsstelle ist ein Angebot der Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM.

Kontakt
Öffentliche Energieberatung Bern-Mittelland
Tel. 031 357 53 50
info@energieberatungbern.ch
www.energieberatungbern.ch

 

 

Bildquelle: Energie Zukunft Schweiz
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