Inhalt

Medienmitteilung: Worb führt in den Schulen das Ausbruchstesten weiter

7. Januar 2022

Die Gemeinde Worb führt in den Schulen das System des Ausbruchstestens weiter. Sie verzichtet vorerst auf einen Wechsel zum repetitiven Testen. Dieses müsste zwei Mal pro Woche durchgeführt werden und wäre für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer sowie das Schulpersonal obligatorisch. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass beide Systeme praktisch dieselbe Wirkung erzielen. Der Aufwand für das repetitive Testen ist aber für die Schulleitungen und Lehrpersonen massiv grösser.

Die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern hat am 5. Januar 2022 mitgeteilt, dass die Gemeinden entscheiden können, ob an den Schulen das bisherige System des Ausbruchstestens weitergeführt werden soll oder ob neu wieder repetitive Testungen durchgeführt werden sollen. Wenn sich Gemeinden für repetitive Testungen entscheiden, gelten folgende Vorgaben:

  • Die repetitiven Tests müssen zwei Mal pro Woche durchgeführt werden.
  • Sie sind für die Schülerinnen und Schüler, die Lehrerinnen und Lehrer und das Schulpersonal obligatorisch.
  • Schulen, die repetitive Testungen vornehmen, können nicht am Ausbruchstesten teilnehmen.

Beide Teststrategien sind in der Vergangenheit bereits angewendet worden. Die Erfahrungen zeigen, dass die Wirkung bei beiden Strategien praktisch identisch ist. Der Aufwand für repetitive Testungen ist für die Schulleitungen und die Lehrpersonen aber wesentlich höher. Weil dem Mehraufwand kein offensichtlicher Nutzen gegenübersteht, hat das Departement Bildung entschieden, keinen Wechsel auf das repetitive Testen vorzunehmen. In der Gemeinde Worb wird das Ausbruchstesten weitergeführt.

Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern hat am 23. Dezember 2021 beschlossen, dass ab dem Schulstart nach den Winterferien neu eine Maskentragpflicht für Kinder ab der 1. Klasse gilt. Die Schulleitungen und die Lehrpersonen werden sich auf die Umsetzung dieser Anordnung konzentrieren.