Hunde an die Leine – den Wildtieren zuliebe!
25.03.2026
Gut versteckt und für uns Menschen nicht einfach zu entdecken, leben viele Wildtiere in Feld und Wald. Unsere Hunde haben ein feines Gespür für diese Tiere. Es liegt in unserer Verantwortung, dass Störungen der Wildtierpopulation minimiert werden.
Ein Hund an der Leine läuft in den meisten Fällen mit einem geringeren Tempo, als wenn er frei herum-rennen kann. Wir empfehlen, die Hunde, während der Brut- und Setzzeit an die Leine zu nehmen, denn für Jungtiere, die schlechter oder gar nicht fliehen können, ist dies überlebenswichtig. Es ist allgemein bekannt, dass Rehe ihre Kitze in der Wiese zurücklassen und diese bei einer Störung weder fliehen noch sich niederducken. Feldhasen zeigen im Übrigen dasselbe Verhalten. Dass aber zum Beispiel das Rotkehlchen, Vogel des Jahres 2025, ein Bodenbrüter ist und ein freilaufender Hund im Wald rein zufällig in ein Nest treten könnte, ist den wenigstens klar. Dasselbe gilt im Offenland beispielweise für die Feldlerche. Die Brutzeit der Feldlerche ist von Anfang April bis Mitte August.
Entlang von Gewässern sind vor allem Entenbruten durch freilaufende Hunde gefährdet.
Stockenten brüten zum Teil schon ab Mitte März bis Ende Juli.
In der Verordnung über den Wildtierschutz ist die Brut- und Aufzuchtzeit vom 1. April bis 31. Juli definiert.
Gönnen Sie ihrem Hund so viele Spaziergänge wie möglich. Um unsere Wildtiere zu schützen, ist aber ein achtsamer Umgang mit der Natur wichtig. Daher sollten sich die Spaziergänge von April bis Juli grundsätzlich auf die offiziellen Wege beschränken. Ihr Hund wird sich darüber freuen, auch wenn er an-geleint ist.











